Swap Datei für das iPhone 3G. Kritik inklusive

Im Allgemeinen stellt eine Swap- oder in der Windowswelt Auslagerungsdatei mehr Speicher in Form von virtuellem Speicher zur Verfügung, was sich in stabilerem Laufen des Gerätes bemerkbar macht.
Man möchte also annehmen, im Falle des iPhone 3G führt das auch dazu. Weit gefehlt. Das Telefon ist mit aktivierter Swapdatei träge und Apps stürzen andauernd ab. Und viel schlimmer: das Telefon braucht erst gewaltig lange, bis es mitbekommt, das jemand anruft.
Wer also Kirikae etc. nutzt, hat keine andere Wahl, als auszuprobieren, welche Apps nebeneinander laufen. Im täglichen Einsatz laufen FreeRSS und Safari nebeneinander stabil, wenn der iPod nebenbei läuft kommts gelegentlich zu Aussetzern bei der Musik wenn man eine Seite lädt oder so. Ende vom Lied: Es geht auch ohne Swapdatei.

Wer trotzdem unbedingt “swappen” will: Die Lösung ist einfach. Einfach die com.apple.dynamic_pager (sorry, als zip wegen wordpress…) nach /System/Library/LaunchDaemons kopieren, iPhone neustarten und die Swapdatei ist aktiv. Die Größe wird automatisch nach Bedarf angepasst.
Man sei sich dessen bewusst, dass der Flashspeicher, auf den geswapt wird, vor seinem Tode nur eine beschränkte Anzahl an Schreiboperationen durchführen kann. Wieviele es sind, ist mir nicht bekannt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, sagt man, leider gibt’s hier nichtmal Performance zu gewinnen.

Fazit: Zumindest auf dem iPhone 3G 8GB ist eine Auslagerungs- (bzw. Swap-) datei herzlich sinnlos. In Ermangelung anderer Geräte bleibe ich dem geschätzten Leser den Test derselben schuldig.


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